Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
Neunkirchen am Brand
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Sterben, Tod und Bestattung

 

Am Ende des Lebens

Die eigene Endlichkeit annehmen

Mensch-Sein heißt Grenzen erfahren – Grenzen eigener Gesundheit, Lebenskraft und Lebenszeit. Krankheit, Sterben und Tod gehören zum Leben. Das sind Erfahrungen, die keinem erspart bleiben. Es hängt darum viel für unser Leben und sein Gelingen davon ab, ob und wie wir die Erfahrung von Vergänglichkeit und Tod in unser Leben einbeziehen und bewältigen. Wir leben unser Leben bewusster und besser, wenn wir es so leben, wie es ist: befristet.

 

Auf Gottes Gegenwart vertrauen

Gott hat an unserem begrenzten Leben teilgenommen; er ist Mensch geworden. Jesus Christus hat sich Kranken und Sterbenden zugewandt. Er hat selbst einen qualvollen Tod erlitten. Dieser Jesus Christus ist von den Toten auferstanden. Seitdem haben Vergänglichkeit, Sterben, Tod nicht mehr das letzte Wort. Die Toten werden auferstehen. Die Botschaft Jesu von Gottes Liebe ist wahr – auch angesichts von Vergänglichkeit und Tod.

 

Was können wir Christen tun?

Es ist ganz verständlich, dass Menschen Angst vor dem Tod und vor der Begegnung mit Sterbenden haben. Für viele ist es schwer auszuhalten, einen Menschen verfallen zu sehen, die eigene Hilflosigkeit zu erleben und die Endgültigkeit des Todes anzunehmen. In solcher Situation kann dennoch viel getan werden:

 

Ein Zeichen der Nähe geben.

Das Gespräch über den Ernst der Lage suchen.

Vertraute Gebete sprechen.

Miteinander Abendmahl feiern.

Den Sterbesegen geben.

Eine Kerze anzünden.

Abschied nehmen.

Unterstützen bei der Vorbereitung zur Bestattung und bei der Bestattung geben.

 

Wenn Sie mehr über Sterben, Tod und Bestattung erfahren möchten schauen Sie doch einfach ins Evangelische Gesangbuch, Ausgabe für die Evangelisch–Lutherische Kirche in Deutschland.

Ab Seite 1427 finden Sie viel Wissenswertes darüber.