Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
Neunkirchen am Brand
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Eine neue Orgel für die Christuskirche
Unsere erste Orgelfahrt

 

 

 

 

Im Rahmen unseres „Orgelbauprojekts“ haben wir zum Bau unserer Orgel in der Christuskirche Angebote von fünf Orgelbaufirmen eingeholt.

 

 

Pläne für mögliche Ausführungen  (die Orgelbauer nennen dies „Prospekt“) der einzelnen Firmen sind in der Christuskirche ausgestellt.

 

 

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir alle fünf Firmen besuchen, und uns Orgeln dieser Firmen anhören. Damit wollen wir ein besseres Vertrauen zu den einzelnen Orgelbauern erreichen. 

 

 

Am 25.11.2006 besuchten wir die Firma Freiburger Orgelbau – Hartmut Späth - in der Nähe von Freiburg. Wir wurden von Dekanatskantor Schuhmann, Orgelsachverständiger der Landeskirche, von Architekt Rehm und unseren Organisten begleitet.

 

 

Die Inhaber der Firma, Senior und Junior, begrüßten uns sehr herzlich und führten uns nach einer kurzen Einführung durch die einzelnen Werkstätten. Im Wesentlichen waren dies folgende Stationen:

 

 

·         Windanlage mit Winderzeuger, Balg und Kanäle

 

 

·         Windladen

 

 

·         Orgelgehäuse

 

 

·         Spieltisch

 

 

·         Pfeifenwerk (wobei die Orgelpfeifen von einer anderen Firma bezogen werden)

 

 

Hierbei wurden uns umfangreiche Informationen zu den einzelnen Teilen der Orgel gegeben.

 

 

Besonders interessant waren die Ausführungen zur Intonation. Dies ist der letzte Fertigungsschritt beim Bau einer Orgel. Hier wird die Orgel unter Berücksichtigung des Klangcharakters, der Klangfarbe und Lautstärke mit den speziellen akustischen Gegebenheiten des Kirchenraumes  abgestimmt.

 

 

Mit diesem „Grundwissen“ hörten wir uns anschließend zwei Orgeln an.

 

 

Die Orgel in Holzhausen aus dem Jahr 2000 mit 17 Registern zeichnet sich vor allem durch ihre enorme Klangvielfalt aus. Farbige, sehr schöne Solostimmen musizieren im Einklang mit wunderbar weichen, zart singenden Tönen.

 

 

Die zweite Orgel in Eggenental aus dem Jahr 2004 mit 16 Registern beeindruckte vor allem wegen ihres großen, klaren Tones, der besonders in Bachs Orgelwerken zum Ausdruck kommt.

 

 

Die feine Art der Spielweise, die liebevolle Detailarbeit der beiden Instrumente hinterließ bei uns einen nachhaltigen Eindruck und war für uns eine wahre Offenbarung im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Neuanschaffung für unsere Christuskirche.

 

 

 

                                                                        Hans Lederer